 
















himmlisch-lieben.de
Ritterstrasse 183
47805 Krefeld
Tel: 02462-6098220
Fax: 02151-3251419
info@himmlisch-lieben.de
|
|


|
Die energetische Entwicklung der Erde führt
zu höheren Schwingungsqualitäten, die eine
direkte Auswirkung auf jedwede Energieform
haben. Insbesondere auch auf die stärkste
Energie des Menschen - die Sexualenergie.
Spirituelle Praktiken, die die Sexualkraft
als Weg zur Bewusstseinserweiterung
verwenden, werden immer populärer. Tantriker
wollen mit sexuellen Ritualen die kosmische
Kraft erwecken und einen bewussteren Kontakt
zur eigenen Göttlichkeit herstellen. Die
taoistische Sexuallehre stellt die
Sexualkraft in den Dienst der geistigen
Entwicklung und der Transformierung in
spirituelle Energie. Naturreligionen feiern
die "heilige Hochzeit" und ehren damit
Himmelsgott und Erdgöttin. Allen gemeinsam
ist, dass sie die Sexualität nicht
unterdrücken sondern kultivieren. |
 |
|
|
In
allen Religionen und Traditionen gab und gibt es
einen engen Zusammenhang zwischen Spiritualität und
Sexualität: Entweder, indem die Sexualkraft geehrt
und als Werkzeug angesehen wird, die das Tor zu
anderen Dimensionen öffnen kann. Oder, das
Gegenteil, indem sie verneint und unterdrückt wird
und die sexuelle Abstinenz als Voraussetzung für die
spirituelle Entwicklung propagiert wird. Vor allem
die christlichen Traditionen lehrten eine
vollständige Trennung zwischen Körper und Seele.
Noch heute vertritt die katholische Kirche
Auffassungen, nach denen das Sexualverhalten der
meisten heutigen |
|
Menschen verwerflich ist: Selbstbefriedigung,
nichtehelicher und homosexueller Geschlechtsverkehr,
Verhütungsmittel usw. werden als “unnatürlich” und
dadurch sündig abgelehnt.
Spirituelle Sexualität bietet uns einerseits die
Chance, unsere Sexualität zu heilen und zwar sowohl
bezüglich einschränkender Moralvorstellungen als
auch bezüglich erlittener Verletzungen und Ängsten.
Andererseits können wir die der Sexualität
innewohnende schöpferische Kraft für unsere
spirituelle Entwicklung und die Erweiterung unseres
Bewusstseins einsetzen. |
|
 |
Sexualität ist Schöpfungsenergie
Die Sexualkraft, der Geschlechtstrieb, ist
die stärkste Energie in unserem Körper. Aus
ihr sind wir entstanden, sie erhält uns am
Leben, sie liefert die Energie für unseren
kreativen Ausdruck und sie lässt uns neues
Leben erschaffen. Sexualität ist
|
|
neutral, sie ist weder gut noch schlecht -
sie ist einfach reine Schöpfungsenergie.
|
Schon vor über 2000 Jahren entdeckten die Taoisten
in China, dass die Geschlechtsorgane des Menschen
über die göttliche Macht verfügen, Leben zu
erschaffen und zu gestalten. Sie entwickelten
deshalb Methoden, um diese lebenserschaffende
Energie zu bewahren, zu harmonisieren und zu
vermehren - für das Ziel der direkten, spürbaren
Gotteserfahrung. |
|
Diese
unbändige Kraft und Energie schafft aber auch große
Unsicherheiten bei uns Menschen, weil sie uns
schlicht und einfach überwältigt. Um dieser
Unsicherheit zu entkommen, versuchen wir die
sexuelle Energie zu kontrollieren und zu bewerten.
Neben
den bekannten Konsequenzen bezüglich
Moralvorstellungen und Abwertungen, ist dies auch
die Ursache für die erschreckend große Unbewusstheit
gegenüber der Sexualität. Sie ist oft reiner
Selbstzweck oder Triebbefriedigung.
Je mehr Bewusstheit wir jedoch unserer eigenen
Sexualität entgegenbringen, desto mehr sind wir in
der Lage, diese Schöpfungsenergie in spirituelle
Energie zu transformieren. |
|
 |
Spirituelle Sexualität ist altes Wissen
In vielen alten Religionen und Traditionen
spielte die Sexualität innerhalb von
Ritualen eine große Rolle. Die ältesten
religiösen Zeremonien waren
Fruchtbarkeitsriten. Die Sexualität wurde
als eine elementare Lebenskraft angesehen,
die für das Wachstum der Viehherden, reiche
Ernten und der Sicherung der |
|
Nachkommenschaft verantwortlich war und in
sexuell ausschweifenden Feiern verehrt. Sie
diente dem Ausdruck der persönlichen
Spiritualität. |
Ab
der Bronzezeit war die Hierogamie, die "heilige
Hochzeit", in den religiösen Riten von zentraler
Bedeutung. Es handelte sich dabei um die
mythologische geschlechtliche Vereinigung eines
göttlichen Paares, wie z.B. Himmelsgott und
Erdgöttin, die stellvertretend vom jeweiligen
Herrscher und einer Priesterin nachvollzogen wurden.
Im klassischen Griechenland wurden die
Fruchtbarkeitsgötter in besonderen Tempeln mit
orgiastischen Feiern verehrt. Der Hedonismus, das
Streben nach Sinneslust und Genuss, war Ausdruck der
Lebensfreude und der Würdigung des Körpers und
seiner Geschlechtsfunktion. Damit fühlte man sich
den Göttern verbunden, denen man ein lebhaftes und
vielseitige Liebesleben zugestandt.
Bis
zur Entdeckung Polynesiens durch christliche
Seefahrer gehörten ihre Bewohner zu den sexuell
freiesten Menschen der Welt, deren religiöse Riten |
|
sinnliche Lust und sexuelle Darbietungen
beinhalteten. Auch hier strebte man den Göttern
nach, von denen man glaubte, dass sie sexuell sehr
aktiv, also schöpferisch tätig, wären.
Selbst das Judentum kennt eine Verbindung von
Spiritualität und Sexualität. Zwar ist erst die
Heirat die Schwelle zur aktiven Sexualität, diese
wird aber durch Segen wie "Schenke diesen liebenden
Gefährten große Freude, so wie Du Adam und Eva
Freude gabst" geheiligt.
Mit
Visualisierungen während der sexuellen Vereinigung -
beide denken an die göttlichen Namen des Erhaben -
wird die spirituelle Dimension einbezogen. Die
mystische Lehre im Judentum, die Kabbalah, geht
sogar einen Schritt weiter: Die Vereinigung von Mann
und Frau wird als ein Mittel zum Erreichen von
Transzendenz gesehen, die Füllung der Seele durch
das Licht des Schöpfers.
Das
sei auch der Grund, weshalb wir es einfach nicht
vermeiden können, an Sex zu denken. “Die
Anziehungskraft zum anderen Geschlecht und zum
Genuss sind das Streben zu diesem Endzustand - die
Anheftung an den Schöpfer, genannt "Sivug"
(unendliche sexuelle Vereinigung).” (www.kabbalah.info/de/)
Im
asiatischen Kulturkreis gab es zeitweise
gegensätzliche Tendenzen: neben den asketisch
orientierten Traditionen entstanden Bewegungen wie
Tantrismus, Taoismus und Kundalini-Yoga, die die
sexuelle Energie bewusst für die spirituelle
Entwicklung verwendeten. |
Die Karezza-Vereinigung
Interessanterweise gab es auch in der
christlichen Einflusssphäre immer wieder
Ansätze, das kirchliche Dogma zu
durchbrechen, und die Spiritualität mit der
Sexualität zu verbinden. Eine davon ist die
Praxis des Karezza, die der Begründer der
religiösen Lebensgemeinschaft "Oneida" (1848
- 1881 im amerikanischen Bundesstaat New
York), John Humphrey Noyes, entwickelte. Er
unterschied den Geschlechtsakt in eine
soziale und eine zeugende Funktion, wobei
letztere in der Vertiefung der Liebe, eine
innige Verbundenheit und eine intensive
Herzverbindung besteht.
Nach der körperlichen Vereinigung überlassen
sich die Partner dem Auf und Ab der Erregung
ohne physiologische Auslösung in den
Orgasmus. Mann und Frau konzentrieren sich
auf das Strömen der sexuellen Energie, bei
der Karezza-Vereinigung "Magnetation"
genannt. Sobald die Erregung dem Höhepunkt
zusteuert, lässt (vor allem) der Mann die
Erregungskurve bewusst wieder sinken. In
dieser Verbindung verbleiben Mann und Frau
eine lange Zeit, spüren und genießen die
strömenden Energien, die schlussendlich in
einer körperlichen und geistigen
Verschmelzung und dem Gefühl des Einsseins
gipfeln. Eine ausführliche Erläuterung der
Karezza-Vereinigung erhalten Sie unter
himmlisch-lieben.de/artikel/karezza.htm. |
|
 |
Tantrismus - Mit Energielenkung zur
Erleuchtung
Der Tantrismus hatte seine Blütezeit
zwischen dem 8. und 10. Jhd. n. Ch. und ist
eine Richtung innerhalb des Hinduismus und
des Buddhismus, in der Meditation, Magie,
Mystik und Rituale eine große Rolle spielen. |
Das
zentrale Element der tantrischen Lehre ist die
Vereinigung der männlichen und weiblichen
Polaritäten, symbolisiert durch die Gottheiten Shiva
(männliches Prinzip) und Shakti (weibliches
Prinzip). In der rituellen sexuellen Vereinigung
wird die Kundalini-Energie - die grundlegende
Vitalenergie des Menschen - geweckt, und in
erweiterte Bewusstseinszustände, mit dem
letztendlichen Ziel der Erleuchtung, verwandelt. Der
Tantrismus ist deshalb hauptsächlich eine Anleitung
zur Energielenkung im Körper. |
|
Die
erweckte Kundalini-Energie wird vom 1. und 2. Chakra
ausgehend, durch die anderen Chakren nach oben
geleitet. Die Erleuchtung, die Einheit mit allem,
ist erreicht, wenn die Kundalini-Energie im 7.
Chakra angekommen ist. Eine wichtige Rolle spielt
dabei das 4. Chakra, die Herzenergie. Alte Texte
verweisen darauf, dass wahre Erleuchtung nur dann
erreicht werden, kann, wenn der/die Praktizierende
mit der Energie des Herzens in Berührung kommt und
diese freisetzt.
Der im Westen verbreitete Neo-Tantrismus, der von
Osho initiiert wurde, unterscheidet sich stark vom
ursprünglichen Tantra, das im Wesentlichen eine
Geheimlehre war, die über Jahre von einem Meister an
seine Schüler übermittelt wurde. Dennoch können die
hier gelehrten Inhalte und Übungen eine intensive
therapeutische und spirituelle Wirkung haben. |
Die Verbindung von Sexualität und Herz
Eine Übung, die von nahezu allen Schulen
des Neo-Tantrismus gelehrt wird, ist die
Verbindung von Sexualität und Herz, die Sie
alleine oder mit Ihrem Partner/Ihrer
Partnerin ausführen können. Am intensivsten
ist die Wirkung, wenn Sie diese Übung
anwenden, während sich eine sexuelle
Spannung in Ihnen aufgebaut hat. Sie eignet
sich aber auch als Bestandteil Ihrer
täglichen Meditationspraxis.
Richten Sie Ihre Aufmerksamkeit nach innen,
nehmen Sie einen tiefen Atemzug und ziehen
Sie dabei die Energie mit dem Einatmen aus
den Genitalien in den Herzbereich oder sogar
bis zum dritten Auge. Spannen Sie dabei den
Beckenboden (den sog. PC-Muskel) so fest an
wie möglich. Halten Sie den Atem und die
Spannung etwa drei Sekunden an. Leiten Sie
den Ausatem anschließend über den gleichen
Weg wieder zurück und entspannen Sie den
Beckenboden.
Die sexuelle Energie aus dem 1. und 2.
Chakra wird so durch die Energiebahnen nach
oben in bzw. durch den Herzbereich geleitet
und dabei transformiert. Die körperbezogene
Sexualenergie wird durch die Vereinigung mit
der Herzenergie in die spirituelle Dimension
überführt. |
|
 |
Taoismus - Sexualität als Ausdruck
göttlicher Kraft
Der von Lao-Tse begründete Taoismus war
neben Buddhismus und Konfuzianismus
jahrhundertelang eine der drei wichtigsten
Religionen Chinas. Die Taoistischen Meister
und Meisterinnen waren davon überzeugt,
|
|
dass alles Leben auf der universellen
Lebensenergie - dem Chi - basiert.
|
Die
Hauptquelle des Chi stellte für sie die
Sexualenergie dar, der eine schöpferische, also
göttliche Kraft innewohnt, die neues Leben
erschaffen kann. Sie stellten deshalb die Sexualität
in den Dienst der allgemeinen Gesundheit des Körpers
und entwickelten die taoistische Sexuallehre.
Worum es den Taoisten ging, war der bewusste Umgang
mit Lebensenergie, ihre Steigerung und ihre
Heilwirkung. Jeder Liebesakt ist ein Austausch von
Energien, jede sexuelle Handlung lässt den
Energiepegel ansteigen - oder eben sinken, wie bei
einer Ejakulation. |
|
Das
sexuelle Kung-Fu, wie die Übungen und Methoden der
taoistischen Sexuallehre auch genannt werden
(Kung-Fu bedeutet wörtlich "Übung"), zielt darauf
ab, die sexuelle Energie im Körper zu halten, sie zu
steigern und sie dann für kreative geistige und
körperliche Zwecke zu verwenden. Die Lehre des Tao
ermuntert sogar dazu, die sexuelle Energie jeden Tag
zu spüren, denn bei Erregung produziert der Körper
Sexualhormone, die als die Quelle der Jugend und
Verjüngung angesehenen werden.
Eine der bekanntesten Praktiken der taoistischen
Sexuallehre sind die Übungen, die Männer dazu
befähigen, Orgasmen zu erleben ohne dabei zu
ejakulieren (multiple Orgasmen). Anstelle eines mit
der Ejakulation einhergehenden Energieverlustes,
wird die sexuelle Energie dabei in mehr Lebenskraft
umgewandelt. Sie lernten aber auch dieses Mehr an
Energie in geistige Energie zu transformieren, in
ein Mehr an schöpferischer Kraft.
Kurz vor dem Orgasmus befindet sich der Körper auf
einem sehr hohen Energielevel. Dieser hohe
energetische Zustand wird genutzt, um höhere,
nämlich spirituelle Dimensionen zu erreichen. |
|
 |
Bewusstheit in die Sexualität bringen
Die erhöhte Schwingungsqualität der Erde
erleichtert es uns, feinere, höher
schwingende Energien in unserem Körper
wahrzunehmen. Und das führt uns, fast ohne
unser Zutun, in direkten Kontakt mit unserer
Sexualenergie, der schöpferischen
|
|
Lebensenergie. Wenn wir uns damit
auseinander setzen, dann kann die
spirituelle Sexualität ein Tor zu höheren
Bewusstseinszuständen sein. Die Sexualorgane
sind dabei genauso ein Werkzeug, wie andere
Praktiken (z.B. Meditation, Yoga, Mantren,
Qi Gong). |
Bei
allen spirituellen Traditionen, die die sexuelle
Energie dafür verwenden, um etwas zu bewirken, was
über unser begrenztes Dasein hinausgeht - also
|
|
Bewusstseinerweiterung
zu erreichen - geht es darum, Bewusstheit in die
Sexualität zu bringen. Die geweckten Energien
wahrzunehmen, sie zu lenken und zu transformieren.
Die
Voraussetzung dafür ist eine gesunde Sexualität,
d.h. den Sex genießen zu können, Spaß daran zu
haben, ihn als etwas schönes anzusehen und Orgasmen
haben zu können. Dazu gehört auch ein guter Kontakt
zum eigenen Körper.
Spirituelle Sexualität ist etwas für
leidenschaftliche Menschen, die einen sinnlichen und
sinnesfreudigen Weg für den Ausdruck ihrer
Spiritualität gehen. Das soll aber kein Werturteil
gegenüber Menschen sein, die ihre sexuelle Energie
nicht in ihren spirituellen Weg integrieren können
oder möchten. Diese werden einen anderen, für sie
passenderen Weg finden. |
Kreativ visualisieren mit Sexualmagie
Bei der Sexualmagie wird Sexualkraft in eine
beabsichtigte Richtung gelenkt, um
beispielsweise Herzenswünschen Energien zu
geben, damit diese sich materialisieren.
Damit werden Methoden wie die kreative
Visualisierung oder die Bestellungen ans
Universum mit zusätzlicher Energie
unterstützt.
1. Stellen Sie sich das Ziel, das Sie
erreichen möchten, in allen Einzelheiten
vor.
2. Konzentrieren Sie sich während des
Geschlechtsakt die ganze Zeit auf dieses
Ziel.
3. Lenken Sie beim Orgasmus alle
freigesetzten Energien auf dieses Ziel. Die
Energie geht immer dorthin, wohin Sie Ihre
Aufmerksamkeit richten. Alternativ: Stoppen
Sie die Stimulation vor dem Orgasmus und
ziehen Sie die Energie aus dem
Genitalbereich mit dem Atem in das 7.
Chakra, in dem Sie sich das Ziel
visualisieren. |
|
Bildquellen:
Yin-Yang-Feld:
Elke Salzer / pixelio.de
Schöpfungsenergie: olga meier-sander / pixelio.de
Fruchtbarkeitsriten: Templermeister / pixelio.de |
|
Buddhastatue: Dr. H. Hoppe / pixelio.de
Yin-Yang: Carina Döring / pixelio.de
Bewusstheit:
Henning Hraban Ramm / pixelio.de |
|
|